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Hinter der neuen Firma steht unter anderem Lucent Technologies , einer der größten Anbieter von Equipment für Netzwerke und Telekommunikation .
Wirtschaftsministerium :
20 Millionen DSL-Anschlüsse bis 2010
In dem Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellte das Wissenschaftliche Institut für Kommunikationsdienste ( WIK ) die Studie " Entwicklungstrends in dem Telekommunikationssektor bis 2010 " .
Hierin prognostiziert das Institut , dass es in dem Jahr 2010 rund 20 Millionen DSL-Anschlüsse geben wird .
Die größte Konkurrenz zu den DSL-Anbietern dürfte demnach von den Kabelnetzbetreibern ausgehen , 18 Millionen Breitbandkabelanschlüsse wird es laut Studie geben .
Die Marktchancen für Powerline schätzt die Studie hingegen geringer ein : fünf Millionen Haushalte sollen 2010 über die Steckdose surfen .
Eine große Zukunft sagt die Studie den mobilen Internet-Zugängen voraus .
Sie geht nicht nur davon aus , dass bereits in dem Jahr 2003 mehr als eine Milliarde Mobilfunk-Teilnehmer weltweit geben wird , sondern dass in dem selben Jahr auch die Zahl der mobilen Internet-Zugangsgeräte die Anzahl der PCs mit Internet-Anbindung übersteigt .
In dem Jahr 2010 sollen es in Deutschland dann 70 Millionen Mobilfunk-Teilnehmer geben , davon nutzt knapp die Hälfte UMTS .
Damit wird jeder Haushalt über einen oder mehrere Mobilfunkanschlüsse verfügen .
Geld wird hier auch in Zukunft reichlich verdient :
Das WIK geht von einem weiterhin überdurchschnittlichen Wachstum des Telekommunikationsmarktes aus .
Das Marktvolumen werde sich bis 2010 auf 220 Milliarden Mark mehr als verdoppeln .
Der größte Umsatzanteil entfalle mit knapp 40 Prozent auf den Mobilfunkdienst .
Der Anteil des Basistelefondienstes gehe von heute 44 Prozent bis 2010 auf 25 Prozent zurück .
Bundeswirtschaftsminister Werner Müller freut sich über solche Aussichten :
" Schon heute ist Deutschland europaweit der größte und am schnellsten wachsende Mobilfunk- und Onlinemarkt .
Wir werden alles daran setzen , unsere gute Position in den nächsten Jahren weiter auszubauen und insbesondere bei den mobilen Multimediadiensten weltweit eine Spitzenposition zu erreichen . "
Mitnahme der Handynummer erst ab nächstem Jahr
Die Mitnahme der Handy-Nummer bei einem Wechsel des Mobilfunkanbieters wird nun erst ab dem November nächsten Jahres möglich sein .
Die Behörde gibt als Grund an , dass ein Beharren auf dem bisher vorgesehenen Einführungstermin zu fehleranfälligen Lösungen hätte führen können .
Zudem würden bei der Portierung einer Rufnummer von einem Anbieter zu dem anderen einige Leistungsmerkmale womöglich nicht mehr zu der Verfügung stehen , etwa bestimmte Mailboxdienste .
Deshalb habe man den Termin letztmalig verschoben :
" In dem Zuge der Vorbereitungen zu der Einführung der Netzbetreiberportabilität hat sich herausgestellt , dass die Einführung einer qualitativ hochwertigen und verbraucherfreundlichen Lösung neun Monate mehr Vorbereitungszeit erfordert " , heißt es in einer Mitteilung der Regulierer .
Nach einer vorangegangenen Fristverschiebung galt zuletzt der 31. Januar nächsten Jahres als Termin .
Die Betreiber von Mobilfunknetzen müssen der RegTP vierteljährlich über den Verlauf der Realisierungsarbeiten berichten .
T-Online will gemeinsam mit Springer werben
Der Axel Springer Verlag und die Telekomtochter T-Online wollen künftig bei der Online-Werbung zusammenarbeiten .
Wie das Handelsblatt an dem heutigen Montag unter Berufung auf Konzernkreise berichtet , will die Online-Tochter des Zeitungskonzerns Interactive Media mit T-Online ein Jointventure gründen .
Mit dem Zusammenschluss reagieren beide Unternehmen auf den harten Wettbewerb , berichtet die Wirtschaftszeitung .
Erst in der vergangenen Woche hatten die Verlage Burda und Milchstraße angekündigt , ihre Internet-Töchter Focus Digital und Tomorrow und damit auch ihre Online-Vermarktung zu verschmelzen .
Für Springer habe die neue Partnerschaft den Vorteil , als führender deutscher Online-Vermarkter künftig europaweit präsent zu sein , schreibt das Handelsblatt .
Die neue Firma werde außerdem alle Internet-Firmentöchter von T-Online und Springer vermarkten .
Erst in dem Frühjahr war Springer mit T-Online für Bild.de eine Partnerschaft eingegangen .
Während sich die Springer bislang nicht offiziell zu dem Bericht äußerte , lehnte eine Sprecherin von T-Online eine Stellungnahme strikt ab .
Die nächste Richtfunk-Pleite
Nun hat es auch den Richtfunk-Anbieter Landtel erwischt .
Das Unternehmen musste jetzt bei dem Potsdamer Amtsgericht Insolvenz anmelden .
Außer Internetzugängen via Richtfunk ( Wireless Local Loop , WLL ) bot Landtel unter anderem auch Telefondienste ( Preselection ) an .
Über die Gründe der Insolvenz konnte Unternehmenssprecher Johannes Lenz-Hawliczek noch nichts sagen , kündigte jedoch die Bekanntgabe weiterer Details für die Mitte dieser Woche an .
Dann soll auch geklärt werden , wie es für die Kunden und Mitarbeiter weitergeht .
Landtel ist nicht das erste Unternehmen , das als WLL-Anbieter scheitert :
Erst vor kurzem mussten bereits Callino und Firstmark aufgeben .
Telekom verlängert ISDN-XXL-Testphase
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post ( RegTP ) hat der Deutschen Telekom die Fortführung der Testphase für das so genannte ISDN-XXL-Angebot genehmigt .
Während der Test ursprünglich an dem 31.12.2000 abgeschlossen sein sollte , geht er nun bis Ende April des nächsten Jahres weiter .
Die RegTP erteilte die Genehmigung , weil ihr die bisher vorliegenden Daten nicht ausreichend erschienen , um das XXL-Angebot abschließend beurteilen zu können .
Nun hat die Telekom vier Monate mehr Zeit , der Regulierungsbehörde einen ausgestalteten Vorschlag zu der Genehmigung des XXL-Tarifs vorzulegen .
Nutzer des ISDN-XXL-Angebots können für 59,90 Mark monatlich ( einschließlich ISDN-Grundgebühr und Aktiv-Plus-Tarif für normale Werktage ) an Sonn- und Feiertagen kostenlos in dem gesamten deutschen Telekom-Festnetz telefonieren .
Sonderrufnummern mit den Vorwahlen 0180 , 0190 und ähnliche sind aber ausgenommen .
Wie es danach weitergeht , hängt von der dann fälligen Entscheidung Regulierungsbehörde ab .
Rücktrittsgerüchte um Telekom-Chef
Seit dem heutigen Mittwochmorgen kursierten an der Frankfurter Börse Gerüchte , denen zufolge Telekom-Chef Ron Sommer zurücktreten wird .
Genaue Termine oder Gründe sind allerdings ebenso unbekannt wie der Urheber des Gerüchts .
Die Telekom dementierte denn gegenüber heise online auch heftig :
Telekom-Sprecher Stephan Broszio bezeichnete es als " völligen Unsinn " , der " jeglicher Grundlage entbehrt " .
Letztlich dürfte es sich bei dem Gerücht lediglich um eine Begleiterscheinung der Talfahrt des Kurses der T-Aktie handeln .
Das Papier verlor heute zehn Prozent an Wert und sackte mit knapp unter 29 Euro auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren .
Stärkeren Einfluss auf den Kurs dürfte hingegen der schwache Börsen-Start der Aktien der France-Telekom-Tochter Orange gehabt haben .
Der Kurs fiel bereits gestern unter den Ausgabepreis und verlor heute noch weiter .
Zudem ist nicht nur die Telekom von dem Kursverlust betroffen , sondern der gesamte Neue Markt :
Der Nemax50 verlor seit heute Morgen knapp fünf Prozent .
Am stärksten traf es die Mobilcom mit über 15 Prozent Verlust .
Das Unternehmen hatte bei der Bilanz Verluste in dreistelliger Millionenhöhe einräumen müssen .
NetCologne will letzte Meile billig vermieten
Der Kölner Stadtnetzbetreiber NetCologne will mit Mannesmann Arcor einen Vertrag über den Zugang zu der Teilnehmeranschlussleitung , der so genannten letzten Meile , abschließen .
Er betrifft NetCologne-eigene Anschlüsse in der Region Köln .
Das zwischen den beiden Unternehmen vereinbarte Entgelt soll " deutlich " unter dem derzeitigen regulierten Preis liegen , den Telekommunikationsunternehmen für die gleiche Leistung an die Deutsche Telekom zahlen müssen .
Weitere Details sollen erst an dem morgigen Donnerstag bekannt gegeben werden .
Bei der Telekom kostet ein Anschluss derzeit 25,40 Mark , diese Tariffestlegung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post ( RegTP ) läuft allerdings zu dem 31. März 2001 aus .
Die Telekom beantragte mittlerweile bei der RegTP eine neue Tariffestsetzung :
Künftig will der rosa Riese für die Vermietung der Teilnehmeranschlussleitung 17,40 Euro ( 34,03 Mark ) monatlich ohne Mehrwertsteuer haben .
NetCologne muss sich als kleiner Stadtnetzbetreiber den Preis für die letzte Meile nicht von der RegTP vorschreiben lassen , da die Firma in dem Unterschied zu der Telekom kein marktbeherrschendes Unternehmen ist .
Freenet-Newsletter für Spam missbraucht
Eigentlich wollte der Internet-Provider Freenet.de mit seinem Newsletter Interessenten über ein neuen Internet-Zugang via Satellit informieren .
Doch ein Fehler erlaubte es jedermann , E-Mails an einen großen Teil der eingetragenen Nutzer zu verschicken .
Einige haben die Lücke offenbar gleich genutzt , um unerwünschte Werbe-Mails zu verschicken .
Zu der Anzahl der Betroffenen konnte Freenet-Sprecherin Elke Rüter nichts sagen , es hätten sich jedoch insgesamt höchstens tausend Personen eingetragen .
Bislang sei Freenet noch nicht gelungen , den Fehler genau zu lokalisieren .
Man habe daher den Versand mittlerweile gestoppt und bitte alle Interessenten , sich für einen neuen Newsletter einzutragen .
Bundesregierung will Urheberrechts-Abgaben für PC-Komponenten
Hintergrund :
In dem zweiten Vergütungsbericht der Bundesregierung an den Bundestag , der von dem Kabinett verabschiedet wurde , wird gefordert , dass digitale Speichermedien zukünftig der Vergütungspflicht unterliegen sollen .
Entsprechende Spekulationen gab es bereits seit längerem .
Damit wären Urheberrechts-Abgaben auf alle digitalen Speichermedien wie zu dem Beispiel Festplatten oder Zip-Laufwerke fällig .
Forderungen nach einem generellen Verbot digitaler Kopien , die von Verbänden der Geräteindustrie gestellt wurden , lehnt die Bundesregierung hingegen ab , da ein solches Verbot kaum durchsetzbar wäre und es beachtliche Gründe gebe , auch diese Art der Kopie für private Zwecke in sehr begrenztem Umfang und gegen angemessene Vergütung zuzulassen .
Nach Auffassung des Deutschen Journalistenverbandes ( DJV ) würde ein Verbot von digitalen Privatkopien zudem der Werkpiraterie Vorschub leisten .
Welche PC-Komponenten genau damit in Zukunft der Abgabepflicht unterliegen sollen , will die Bundesregierung nicht in dem Einzelnen festlegen .
Die ständig fortschreitende Entwicklung spreche gegen eine Regelung durch abschließende Auflistung konkreter Gerätetypen .
Stattdessen plädiert die Regierung für möglichst abstrakte Generalregelungen , die nur Beispiele nennen und der Rechtsprechung die sachgerechte Einordnung neuer Fallgestaltungen überlassen .
Gleichwohl wäre nach Ansicht des Kabinetts auf Grund der Stellungnahmen der einzelnen Verbände eine Vergütungspflicht für Geräte zu prüfen , die zu der Reproduktion in dem Wege der Online-Kommunikation erforderlich sind - zu dem Beispiel Netzwerkkarten , Streamer , Raid-Systeme , Modems oder ISDN-Anlagen .
Erheblich deutlicher als in dem Bereich der PCs wird der Vergütungsbericht in dem Bereich CD-R und CD-RW .
Hier spricht sich die Bundesregierung für eine Vergütungspflicht aus , und unterstützt damit implizit die Anstrengungen der Gema in dem laufenden Muster-Verfahren gegen Hewlett-Packard ( HP ) .
In diesem Prozess wehrt sich HP gegen Forderungen , rückwirkend ab Anfang 1998 Abgaben auf alle verkauften CD-Brenner zu zahlen .
Die Bundesregierung spricht sich desweiteren dafür aus , dass die Abgaben bei CD-RWs wegen der mehrfachen Überschreibbarkeit der Medien höher ausfallen sollten als bei CD-Rs , da hier nur eine einmalige Vervielfältigungsmöglichkeit gegeben sei .
Änderungen der bisherigen Abgabe-Regelungen soll es außerdem in dem Bereich der Bilderfassungsgeräte geben :
Demnächst sollen alle Scanner der Abgabepflicht unterliegen .
Bisher sind Scanner , die weniger als zwei Seiten DIN A4 pro Minute scannen können , von der Abgabe befreit .
Da aber nach Ansicht der Regierung diese Grenze bei den meisten Scannern heute durch spezielle Treiber nur künstlich eingehalten werde und schnellere Treiber leicht verfügbar seien , solle diese Grenze fallen .
End of preview. Expand in Data Studio

UD German-HDT: Tokenized Sentences

This datasets hosts a sentence-tokenized version of the Universal Dependencies German-HDT dataset.

Creation

The following script can be used to reproduce the creation of the dataset:

import json

from flair.datasets import UD_GERMAN_HDT

corpus = UD_GERMAN_HDT()

with open("./train.jsonl", "wt") as f_out:
    for sentence in corpus.train:
        current_example = {
            "text": sentence.to_tokenized_string()
        }
        f_out.write(json.dumps(current_example) + "\n")

The extracted dataset has 153,035 sentences.

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